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19. April 2019, 17:13

Under Cover


Hallo Mädels,

Ihr kennt ja meinen Verlag, der Aufbau Verlag aus Berlin, der hat das Cover noch nicht aber schon den Klappentext fertig für meinen neuen Roman "Ziemlich kranke Männer".

Eigentlich sollte er "Männergrippe" heißen, aber das klang so apothekenpflichtig...

Eine Liebeserklärung an Mühlheimer Arzthelferinnen und Krankenschwestern...und an kranke, deutsche Männer...und einen gesunden Griechen.

Ob sich manche liebe Menschen in meiner Umgebung da wiedererkennen?

Hier also der Klappentext:




Schatz, es ist nichts Ernstes, es ist nur tödlich ...

Anna kennt sich bestens aus mit kränkelnden Männern. Als Medizinische Fachangestellte bekommt sie selbst die härtesten Fälle der „Männergrippe“ in den Griff. Auch privat lässt sie das Thema nicht los, denn Freund Béla zeigt besonders hartnäckige Symptome. Voll von Anna umsorgt, lässt er es sich bei ihr gut gehen. Als Annas Onkel überraschend stirbt, fährt sie zur Beerdigung mit Béla im Gepäck auf dessen Weingut in der Pfalz. Das ist zum Leidwesen aller hoch verschuldet. Die Familie kann das Erbe nicht antreten und es droht die Zwangsversteigerung. Anna kümmert sich um alle und alles. Nur Béla fühlt sich vergessen in dem ganzen Chaos. Er ist empört, natürlich sterbenskrank und entwickelt sich zunehmend zum Klotz am Bein. Anna hat genug von Béla und seiner Männergrippe. Sie versucht hier schließlich ein Weingut zu retten! Zum Glück kann sie sich auf die Unterstützung der Dorfgemeinschaft verlassen, die sie herzlich aufnimmt. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Manuel. So gar nicht wehleidig bringt er Anna völlig aus dem Konzept ...

Das Cover kommt später.
Und der Erscheinungstermin wird auch noch gemeldet.

In diesem Sinne
Der Schreiberling

Redakteur




10. April 2019, 07:40

Vergiss es!

Hallo Mädels,

manchmal schmerzt die Erinnerung. An einen lieben Menschen, der diese Welt zu früh verließ, oder daran, dass man von einem wichtigen Freund einfach fallen gelassen wird, weil man nicht mehr richtig funktioniert.

Der Wunsch nach Vergessen ist mindestens genauso groß wie der Wunsch, das Wissen dieser Welt parat zu haben. Um zum Beispiel in einem albernen Quiz mühelos mal eine Million mitzunehmen.
(Aber das Quiz gäbe es ja nicht, wenn wir nicht allesamt ein gedächtnis wie ein Sieb hätten...)

Unser Hirn ist etwas schwierig. Es tut offenbar selten das, was wir wollen, als sei es eine eigene Persönlichkeit ins uns.

Es gibt aber eine Erklärung. Was absurd klingt, haben Wissenschaftler bewiesen: Wenn wir uns an etwas erinnerten, vergessen wir ähnliche, in dem Zusammenhang störende Erinnerungen.
Unser oberschlaues Gehirn unterdrücke aktiv die konkurrierenden Erinnerungen. Der Vorgang des Erinnerns gestalte so, welche Aspekte unserer Vergangenheit zugänglich bleiben - und welche nicht.

Das Erinnern scheint ein doppelschneidiges Schwert zu sein.

Experten nehmen an, dass es einen hemmenden Kontrollmechanismus gibt, der dafür verantwortlich ist: Er unterdrückt Erinnerungen, die "dazwischenfunken", wenn man sich an etwas Bestimmtes erinnern möchte. Nach und nach führe diese Unterdrückung dann zur Auslöschung der Erinnerung.

Warum nur, kann ich das nicht aktiv herbei führen?
Oder kann ich es? Und will es nur nicht?
Ich verstehe mich selbst nicht.

Aber da scheint es den Wissenschaftlern genau so zu gehen, bin also in guter Gesellschaft.

Äh, worum geht es?


In diesem Sinne
Habesvergessen

Redakteur




06. April 2019, 10:33

Was bist du von Beruf?

Hallo Mädels,

Ihr würdet natürlich nie fragen, denn Ihr habt ja mit mir im Büro gesessen, und wir haben schön zusammen gearbeitet, mittags mal ein Eis gegessen und morgens erstmal Kaffee und nachgefragt, wie es am Wochenende lief...

Aber oft werde ich nach meinem Beruf gefragt, und ich weiß nicht so recht zu antworten.

Gelernter Banker?
Mutter?
Hausfrau?
Schriftstellerin?

Was ist am unkompliziertesten? Wo bekommt man die wenigsten Rückfragen? Was macht Eindruck?

Trotz allem unsympathischen Schabernack, den die Finanzwelt anstellt, sage ich (feige und) reflexartig das Erste.

Gelernter Banker (und dabei gucke ich immer so hilflos,a ls hätte ich Angst, mein gegenüber fragt gleich Buchungssätze ab:
"Fuhrpark an Kasse")

Ich sollte mich mal langsam daran gewöhnen, doch eher das Aktuelle zu sagen:

Schriftstellerin und Mutter
(in aufsteigender Reihenfolge)

Habe gestern die Abrechnung meines Verlags bekommen. Mehr als ein halbes Dutzend Seiten und immerhin so viel wie ein Halbtagskraft bekommt. Ich sollte mir klar werden, was ich bin.

Oder ich sage einfach:
Ich bin Weltbürger (damit ist man ja auch voll ausgelastet).
Oder: Umweltsünder (Vollzeitjob!).

Warum ist das so schwer zu sagen, was man tut? Will man möglichst nützlich erscheinen?
Und warum ist man eigentlich doch nur das, was andere in einem sehen?


Fragen über Fragen.

In diesem Sinne
Steuerzahlerin

Redakteur




05. April 2019, 09:42

Du bist nicht mehr in meinem Leben

Hallo Mädels,

ich arbeite gerne und bin dann durchaus sehr zufrieden.
Das siebte Manuskript ist fertig, das achte reift im Kopf still und leise vor sich hin.
Was Rechenkunst für eine Schriftstellerin bedeutet.
Mein unsteter Geist sehnt sich nach Langeweile.

Aber ich spüre auch das Herz, das jemanden sehr vermisst, aber da kann man nichts dran tun, sondern nur dieses Gefühl, kostbar wie es ist, auffangen. Aushalten.

Wenn ich zwischendurch mein Tage- und Tischwerk zur Seite lege, werfe ich einen langen, langen Blick auf meinen Schreibtisch. Und seufze.
Er seufzt zurück!
Das höre ich deutlich.
Ich fürchte, er ist unzufrieden mit mir, denn mein Schreibtisch ist zu Höherem geboren, ganz klar. Wie gut könnte ich mir streitbare Nobelpreisträgerinnen oder junge Umweltaktivistinnen an ihm vorstellen, engagiert, im Begriff Weltliteratur zu schreiben oder gleich (ohne Umwege über den störrischen Geist der Menschheit) die Welt retten!

Mein Tisch ist ein starker Charakter. Geboren als Biedermeierkommode wurde er während einer anonymen aber ambitionierten Bastelarbeit zu einem Damenschreibtisch umgewandelt. Er hat eine wunderbar geräumige Schublade, in der abends nach eloquenter Schaffenszeit der Laptop zur Ruhe kommen sollte. Doch eine Anhäufung hochgradig unzusammenhängender und zusammengewürfelter Utensilien verhindert das. Und das Bild von ihm, es darf nicht zerdrückt werden, die Zeit zerdrückt das Bild in meinem Kopf eh von ihm. Also Nichtstun!
So steht moderne HighTech neben der Gründerzeitlampe meiner Tante, einem Sammelsurium an Stiften in einem Irisch-Coffee-Becher meiner anderen Tante und einem künstlerisch-orginellen Untersetzer meiner Großtante.

Darüber hängen Fotos auf einer Pinnwand - von wem?

Natürlich.

Meiner Mama.

Sie steht geduldig neben mir, die ich meinen ersten Schultag habe und eine berüschte Schultüte umklammere. Meine Mama trägt einen engen 70erjahre Rock und sieht hochoffiziell aus. Ich trage Dirndl (so verbaut man Karrieren!). Neben uns ein Blumentopf aus Plastik in barockem Design. Was genau ist das für ein seltsames Foto? Meine Mama erträgt die Bildkomposition mit Fassung.

Ich vermisse so viel im Leben.


In diesem Sinne
Misserin

Redakteur




01. April 2019, 10:48

Wichtigkeitsdefinierer und Schleckmuscheln


Hallo Mädels,

die ungebremst sinnlose Freude am der verschmusten Retrospektive ist mir nicht immer klar, aber wenn ich mir selber beim Reden zuhöre, dann stelle ich mit erstaunt geöffnetem Munde fest: Huch, das mache ich ja auch!

Was?
Was von früher erzählen.

Nun, wenn mein Kind mich nach etwas fragen, muss ich in der Regel gedanklich sowie sachlich ausholen, es erst erklären, dann mit einem Beispiel verdeutlichen.

Aber manchmal ist „Von Früher“ einfach nur Thema.
Ohne Versachlichung, ohne Thematisierung, ohne Zukunftsorientierung.
Dann wird es eine Aufzählung all jener Dinge, die ich lieb hatte oder einfach nur saublöd fand.

Lieb hatte ich: Bastelteil der MickyMaus (Zusammengebaut von Papa)
Doof fand ich: Flötenkreis (Teilnahme leider ich selbst)

Es gab auch Kleidungsstücke, die man zur historischen Tragezeit (70er) einfach anzog, weil die Mutter Winter befohlen hatte und/oder weil sie es raus gelegt hatte. Und/oder weil es noch sauber war und/nichtoder nicht zu sehr roch.
Erst im Nachhinein, vor allem nach Begutachtung von Bildmaterialien, die die Textiliennutzung im Beisein von anderen Angehörigen des damaligen Haushaltes (man nennt es auch Geschwister) wird das damalige Modeerlebnis zum aktuellen Horrotrip.

Warum tut man sich den Rückblick an?

Ähnlich wie der Schulterblick beim Einreihen in den Straßenverkehr ist es zunächst einmal eine Einordnung. Es ist nützlich, gesund und hilft bei der Orientierung.
Aber warum ist es auch schön?
Muss ich mich wirklich an den alten Schrank erinnern, in der fast ungelesene Angelique-Romane so dekorativ herumstanden?

Wahrscheinlich weil die Hauptdesignerin meiner Kindheitserinnerung (auch unter dem Künstlernamen „Mama“ bekannt) das Kunstwerk vollendet abrundete mit selbstgestrickten Pullis, Hausmannskost, Haareflechten und Umarmungen, die mir das Gefühl gavebm niemals hinfallen zu müssen.

Wichtigkeitsdefinierer werden natürlich anmerken, das ich in meiner Jugend nie in so tollen Ländern war wie China, Kambodscha, Australien oder Juäs-ä. Stimmt. Wir waren in Holland. Immerzu.

Ich fürchte, da in meinen Erinnerungen mehr so Dinge wie Am laufenden Band, Wum und Wendelin und Schleckmuscheln vorkommen
- statt Weltkriege oder Terroranschläge (RAF war ja offenbar eher ein Einzelschicksal einer Gruppe von überengagierten Einzeltätern) -
ist meine Kindheit irrelevant.

Na, dann ist also meine Kindheit nur mein Hobby.


In diesem Sinne
Hobbytobbyfliwatüt

Redakteur




27. März 2019, 08:28

Lesen macht andere nervös


Hallo Mädels,

Frühjahrsputz im Hobbykeller.

Leute, die in meinem Heim herumlungern oder zu einer Stippvisite das Wohnzimmer diametral perforieren, wissen, was zu lesen ich mittlerweile bereit bin. Goethe, Schiller als angeberische Aufwärmübung, dann Biografien von Byron und Balzac (wegen der Alliteration). Dazu Proust und Schopenhauer wegen der dekorativen Ausgaben. Rilke jammert sich lyrisch durch mein Lesestudium, Poe und Kafka verbreiten derweil Schrecken und Düsternis, bevor ich meine Leselampe anschalte und mit Mao-Biografie und Dalai Lama versuche, meine asiatische Gelassenheit zu dekorieren.
Dazwischen durchstolpere ich ein wenig peanuts-eske Welt und komme zur Ruhe mit deutschem Jugenstil und verwühle mich sogleich mit dem französischem Enfant terrible Frederic Beigbeder (weil man den Namen nie richtig aussprechen kann. Siehe auch: Houellebecq).

Ich liebe es, wenn man mir, wie gerade im Frühling auf der Leipziger Buchmesse geschehen, schwere literarische Kost entgegen wirft.

Lies das mal!

Es klingt immer so, als würden die Leuten denken, ich wäre gebildet.
Und ich lasse sie tunlichst bei dieser Fehlbalsamierung meiner Geisteskraft.
In Wahrheit liebe ich Parfüms und Cremes, Dekozeitungen und handyspielchen wie Candy Crush.

Ich bin von außen tiefsinniger als von innen.

In diesem Sinne
Die Autorin liest selbst

Redakteur




22. März 2019, 09:12

GNTM mit berühmtem Nacktshooting und Box-Fashion

Hallo Mädels,

jeder Mensch muss mal Trash gucken. Ich auf jeden Fall. Vor allem, wenn ich zu viel kluges Zeug gesehen habe und zu viel kluge, nette Leute um mich habe, dann muss ich unbedingt mal Trash gucken. Um mich zu erden. Um mir klar zu machen, die Welt ist nicht klug und nicht nett. David Lynch kann helfen, aber dessen Trash ist auch schon zu klug.

Es muss schon GNTM sein.
Ich gucke es mit meinen (nicht allzu jungen) Kindern, und wir rätseln immer: Sind die wirklich so? Oder hat ihnen das gerade einer gesagt, die sollen gerade dies oder jenes Seltendämliche machen oder sagen? Oder wird man so, wen man sich schminkt? Kontaktgift?
Wir wissen es nicht, vermuten aber immer einen Sinn im unsäglichen Unsinn.

Gestern war offenbar wieder so ein Tag an dem der Chef vom Sender gesagt hat: Da muss mehr Attitüde rein.
Oder so was.
Sagen die bei GNTM ja immer.
Oder Glamour.
Nur Glamour ist schwierig bei so einer Truppe, die aussieht wie auf einer Klassenfahrt, wo der Lehrer gerade mit Magen-Darm-Grippe abgeholt wurde und sie sitzen in der Jugendherberge fest und wissen nicht, wo die Tür ist (weil alle das Handy abgeben mussten).

In dieser Folge sieben von „Germany‘s Next Topmodel“ ist eine von denen (die fast alle gleich aussehen, wenn sie geschminkt sind) eine andere (die von den Kameramännern geliebt wird, weil sie immer was Kreuzbescheuertes macht) ja, was eigentlich? Geohrfeigt? Gehauen? Geschubst? Gekniffen? Oder nur nach dem Weg zum Bäcker gefragt worden?
Wie auch immer. Drama. Verdeutlicht von Frau Klum mit Dramablick. Da ist das Nacktshooting nun wirklich egal, oder? Oder sonstiger Content.
Es wurde bereits im Internet angekündigt und wir warten alle auf die Schlägerei.
Aber vorher kommt erst mal alles andere:
Also das Nacktshooting.
Laaaangweilig.
Man sieht von den Damen ja sowieso nur Hunde an den entscheidenden Stellen, die sich eigentlich nicht bewegen (was haben die geraucht? Die Hunde jetzt).

Es ist soooo unsagbar. Vor allem, wenn das Mädchen, was das Nacktshooting am besten gemacht hat, als Belohnung eine Fahrradhelm-Kampagne des Bundesverkehrsministeriums shooten darf. Jippi!
...also sie trägt den Helm dabei auf dem Kopf. Ohne Hund.

Frau Bündchen kommt. Ein altes Topmodel, dass aber soundsoviel Follower irgendwo hat und deswegen offenbar ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft. Die Neumodells sind außer sich, wobei meine Jungs stark bezweifeln, dass die überhaupt wissen, wer das ist (diese Leute haben es ja an sich, dass sie in Realität ganz anders aussehen als auf Fotos), aber diese Frau Bündchen hat einen sensationellen Geheimtipp. Sie weiß, wie man trotz des ganzen Stresses im Model-Business entspannt bleibt:
Und zwar sagt sie: "Atmen“.

Und recht hat sie! Ohne Atmen hat man viel mehr Stress! Probiert es aus. Vielleicht habt ihr dann auch so viele Follower!

Und wann kommt die Schlägerei?
Schwarzes Bild.
Das war es schon???
Enttäuschend!
Immerhin Heidi Klum mit Weichzeichner und Dramablick.
Ooooch. Schon vorbei?
Na, immerhin haben wir was zu reden, wenn wir schon nix gesehen haben...


Hach, wenn man so einen Trash gesehen hat, denkt man fast, der Blödsinn, der um mich herum geschieht, hat wenigstens Methode….

In diesem Sinne
Frau Bäumchen

Redakteur




19. März 2019, 08:18

Hausfrauengedanken


Hallo Mädels,

man ist ja manchmal stinksauer und dann muss man auch mal was sagen. Das tue ich jetzt mal:

Also...

Zu ergründen, was früher da war Huhn oder Ei, ist ebenso unproduktiv, wie die Frage,

ob gewisse Frauen dumm sind
und daher nur fürs Putzen und Waschen taugen

oder

dumm wurden, nach Übernahme dieser undankbaren Arbeit

oder gar

nur dumm zu nennen sind,
weil sie die nicht enden wollende Hausarbeit freiwillig übernahmen,
in der irrigen Annahme,
der Gatte und die Gesellschaft
wissen dies zu schätzen.

Könnt Ihr mir folgen?

In diesem Sinne
Das Fusselsieb der Gedanken

Redakteur




15. März 2019, 11:52

Mich gibt es mehrfach

Hallo Mädels,

sind wir nicht alle mit einer gespaltenen Persönlichkeit gesegnet? So werden Selbstgespräche erst richtig interessant. Man weiß nie, wer gewinnt.

Mich gibt es nämlich einmal bei Instagram unter

A. Ochel.

Da gibt es vor allem bildlich das, was mich umtreibt, was ich lese und erlebe. Und mir macht es Spaß dort, wie ist es mit Euch?

UUUuuuuund dann noch...

Es gibt mich aber auch auf

Facebook.

Als Angie Ochel - das ist eher privat. Da gibt es alles, was mir außerhalb meiner Manuskripte echt passiert.

Und als Hanna Simon, die Schriftstellerin der "Wir können alles - außer Männer"-Reihe unter

@hannasimonautorin

Da wird immer aktuell die neusten Romane auch vorangekündigt, Infos von meinem Verlag und Fotos von meinen Lesungen.

Freu mich, wenn Ihr mal Neugierde beweist.


In diesem Sinne
Die Autorin

Redakteur




15. März 2019, 08:30

Die Freiheit ist weiblich

Hallo liebe Mädels,


ich bin traurig. Fühle mich von Umständen und meinem Inneren getrieben. Fühle mich unfrei.

Was mir immer mehr auffällt, vielleicht weil ich Zeit habe oder weil ich reifer bin: An dem Grad, an dem sich Frauen in einer Gesellschaft frei bewegen und entscheiden können, erkennt man die Qualität der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in ihr.

Das Thema ist groß und schwierig.
Die Freiheit der Frau wurde ja schon viele Jahrhunderte früher eingeschnürt.

Viele von uns fügen sich ohne große Anweisungen, ja fast von Männern und Frauen UNBEMERKT in die momentane Ungerechtigkeit in der uns einschnürenden Gesellschaft,
weil wir so erzogen,
unsere Mütter so erzogen
und unsere Großmütter so erzogen wurden.

Und keine dieser Frauen war dümmer als eine andere!
Und doch. Es ist Unrecht. Uns muss kein Mann mehr unterdrücken, die Unterdrückung ist ja schon in uns.

Wo ist unsere Freiheit?


In diesem Sinne
Eine Frau

Redakteur



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