angelaochel.de

 

 

 

Der Blog


     


16. Juli 2018, 11:09

Fußball ist aus

Hallo Mädels,

unfähig, Kompromisse einzugehen, die das Leben angenehm machen, habe ich soeben 5 Kilo Eigengewicht verloren, diverse Wutausbrüche bekommen, Verzweifelungsanfälle und komplette Selbstaufgaben durchlebt, beim Verfassen eines neuen Romans für Aufbau.
Wozu? Na, wozu wohl. Um nun zu sagen:

Ich habe sechs Bücher beim Aufbau Verlag geschrieben.

Klingt nicht wichtig?
Doch.
Zumindest klingt es anstrengend.
Das siebte wartet übrigens bereits darauf, dass ich wieder zu Atem gekommen bin, 5 Kilo draufgeschafft habe, wieder Tränenflüssigkeit gesammelt und genug Wut in mir habe.
Alles hat seine Ordnung.

Zumindest werde ich jetzt hier wieder mehr Neues zum Besten geben. Oder Altes, was nur mal neu angedacht wurde.

Bis dahin
Angie ist wieder da

Redakteur




27. April 2018, 12:00

Neues Bildmaterial eingetroffen

Hallo Mädels,


schaut bloß nicht in meine Bildergalerie! Hilfe! Das sind ja Fotos, mit denen man kleine Kinder erschrecken kann.
Argh...
Aber trotzdem sieht man, dass es mir Spaß gemacht hat.
In Heppenheim hatte ich den pinken Vogel auf dem Tisch sitzen, den mein Sohnemann mit als Glücksbringer mitgegeben hat...
Lesung in der Bahnhofstrasse und das Foto von der Lesung in Heppenheim (aus der Online-Zeitung "Echo").

Liebe Grüße aus der Nähe

In diesem Sinne

Die, die auf Fotos immer etwas doof aussieht

Redakteur




25. April 2018, 07:32

Lesung in Bahnhofstraße in Mühlheim


Hallo Mädels,

Tag des Buches.
Bei mir ist das fast jeden Tag, ehrlich gesagt, aber am Montag war es fast überall.

Unser umtriebiger Buchladen hatte dazu mit einigen anderen Geschäften in unserer Einkaufsstraße was sehr Schönes geplant.
Kurzlesungen.

Also habe ich mit einem Mikro ausgerüstet in der Einkaufsstraße gelesen aus meinem Roman "Ziemlich beste Mütter".
Schön war es. Ein leises Gewitter grummelte bei sommerlichen Temperaturen. Fröhliche Schauustige. Zwischendurch gab es eine Alarmanlage, die offenbar mitrden wollte und punktgenau zum Schluss fing es an zu regnen.
Eine schöne Aktion.
Gerne wieder!

Als Dank habe ich von Frau Roth aus dem Blumengeschäft eine wunderschöne weiße Rose bekommen. Sie steht nun hier in meinem Zimmer.

In diesem Sinne
Frau Simon

Redakteur




18. April 2018, 18:14

Heppenheim - Lesen macht schlau

Hallo Mädels,

frisch daheim aus Heppenheim.

Jaaaaaa, die neuste Attraktion dieser Stadt ist nämlich nicht mehr ein andauernd im Kreis fahrender Sebastian, sondern Angie, die Autorin, also Hanna. Hanni. Oder...ich erzähl mal von vorne...

Letztes Jahr bekam ich einen Vertrag für eine Lesung in Heppenheim.
Liegt nicht weit von mir entfernt, dauerte nur 45 Minuten mit dem Auto. Allerdings ist meine Agentin gefahren, zum Glück! Ich war viel zu aufgeregt! Und in dem zauberhaften Dschungel voller hübscher roter Fachwerkhäuschen und engen Gässchen hätte ich wahrscheinlich das Auto aus Versehen hochkant geparkt.

Heppenheim ist echt schön, liegt an der Bergstraße am Rande des Odenwaldes und ist sehr malerisch. So hatten wir uns früh aufgemacht, um ein bisschen von dieser süßen Stadt zu erkunden. Das Hotel "Der Goldene Engel" lag promt an der allerschönsten Stelle des Heims aller Heppen, nämlich an dem Marktplatz. Das schon ein Sechser im Lotto!

Als Belohnung für so viel bewiesenes Fahrgefühl (das Navi hatte uns zwar theorethisch richtig gelotst, aber dem Navi war nicht klar, dass uns auf den letzten Metern zum Ziel vier große Poller den Weg versperrten ) bekam meine Agentin erstmal ein dickes Stück Schokoladensahnetorte.
Lecker. Das weiß ich, weil ich sie das ja unmöglich alleine essen konnte...

Während unserer geradezu kontemplativen Konzentrationsübung (wir saßen draußen und redeten ohne Strich, Komma oder Luftholen) beobachteten wir eine sehr, sehr niedliche männliche, bärtige, blauäugige Bedienung eines spanischen Restaurants. Der lächelte so nett zu uns rüber.

"Wir essen heute Abend da!" sagte meine Chefin nur. Klar. Dazu hat man eine Agentin, die sagt, was Sache ist.
Außerdem sollte man so viel blauäugige, bärtige, lächelnde Geschäftstüchtigkeit belohnen, oder?

Dann die Lesung. In dem schönen Gebäude der Sparkassenstiftung im Saal "Stemmler" (was immer das auch bedéutet) habe ich dann ab 20 Uhr gelesen. Das war schön. Gute Akkustik, viel Besuch und die Zeitungen waren informiert. Jetzt kann man unter Hanna Simon tatsächlich auch MEIN Gesicht sehen beim Googlen, denn nun bin ich online sozusagen präsent.
Berühmt! Hurra!
Ok, dass ich Hanna Simon bin, hab ich zwischenzeitlich imemr wieder vergessen und musste zuweilen angestupst werden, aber ich hatte ja eh mein unfassbar professionelles Bank-Präsentations-Gesicht aufgesetzt (in einer Sparkasse durchaus sinnvoll).

Also las ich meine Geschichte von der sympathischen, alleinerziehenden Marie vor, die nette Freundinnen hat und einen süßen Sohn. Das weibliche Publikum, das sogar ein Selfie mit mir machte - machen musste - hat sich offenbar gut amüsiert und war zauberhaft. Es war super.
Ich war schon Wochen vorher aufgeregt gewesen, und dann war es sooooo entspannt und einfach schön.

Als Belohnung gingen wir dann in das von meiner Agentin ausgesuchte Restaurant. Klar.
Grins.
Was für eine Bedienung. Ui. Immer sich plötzlich neben uns materalisierend stand er da und fragte, ob wir noch irgendwelche Wünsche offen hätten.
Äh, ja, aber wir können wohl kaum...lassen wir das...

Ich wählte sehr wortreich und umständlich einen Heppenheimer Wein aus während meine Agentin so ihre Freude daran hatte, fast einen "Sex on the Beach" zu bestellen.
Kicher, quietsch, albern, Mädchen, mussjaauchmalein.
Himmel, wir sind ja noch soooo jung. Leider weiß das unsere Geburtsurkunde nicht.
Mnjam.
Ich meine jetzt das Essen.

Um 23 Uhr war letzte Runde. Wir bestellten schon wieder fast einen Sex on the...ok...der Witz ist jetzt mal komplett durch... Also doch bitte noch einen Weißwein, der sich dank eines knackigen Hipsters mit hochgesteckten Haaren an der Theke AUGENBLICKLICH neben mir materalisierte und für die Chefin ein Babylove.
"Warum heißen die eigentlich immer so doof?" fragte Chefin.
Ich sah irritiert zu, wie der Hipster mir zunickte während sein Kollege sich an dem Polieren eines komplett sauberen Glases abarbeitete und versuchte, Blickkontakt mit meiner Chefin aufzunehmen, die sich über dusselige Cocktail-Namen ausschüttete vor Lachen.
Und ich auch.
Himmel, wie albern, und die beiden an der Theke standen da, grinsten und polierten ihre Gläser...sehr anzüglich, oder?

"Wir sind etwas eingerostet!" sagte meine Chefin später auf unserem Doppelzimmer (wir mussten ja schließlich die lesung noch nachbesprechen und und und) als sie aus der coolen Dusche kam und unter dem flauschigen Handtuch hervor lugte.

"Tja..." machte ich und verdrehte die Augen.

Denn...
...wir hatten auf das zauberhafte Angebot, doch noch etwas zu bleiben, auch wenn gleich geschlossen würde, nicht reagierte...

"Nein," sagte meine Chefin nach einer heilsamen Minute des Nachdenkens, "wir sind verantwortungsbewusst und kopfgesteuert und nicht eingerostet..."

und ich vollendete den Satz: "...Quatsch...wir waren doppelt so alt wie die beiden..."

Und dann kam aus Zimmer 20 nur noch Gelächter!

(nur morgens wurde NOCH mehr gelacht, als ich versucht habe, den uminösen Knopf der super spacigen Dusche zu untersuchen und eiskaltes Wasser aus der Decke auf mich einströmte)

Vorsicht! Lesen macht schlau!!!!


In diesem Sinne
Autorin ist anwesend

Redakteur




18. Januar 2018, 09:35

Schaufensterbummel

Hallo Mädels,

ich kann ja viel erzählen, aber nicht, wie es ist, sich selbst im Schaufenster zu sehen.
Und ich meine SICH SELBST.
Und nicht die Bücher, die man schrieb.

Klickt mal fix rüber zu meiner BILDERGALERIE.


In diesem Sinne
Ich selbst

Redakteur




07. Dezember 2017, 10:00

Angies großer Weihnachtswunsch

Hallo Mädels,

mir läuft gerade der Dezember davon. Den Nikolaus habe ich auch nur noch im Vorbeilaufen gegrüßt und auch sonst scheint alles wunderbar durcheinander gekommen zu sein.
Egal.
Man kann Stress dazu sagen oder aber auch "Ich-hab-keine-Langeweile".

Letzten Montag kam mein fünftes Buch raus. Clevererweise handelt es von Weihnachten.

"Luisas großer Weihnachtswunsch: Ein Weihnachtsroman"

Zum Inhalt.
Luisa ist sechs und kennt sich aus mit Weihnachtswünschen, schließlich hat sie selber immer ganz viele. Aber diesmal ist es etwas anderes, denn Daniel, der neue Freund ihrer Mutter und ihr großer Held, wünscht sich etwas ganz Besonderes von Mama: Er will ein Baby von ihr haben. Für Luisa steht fest, dass das der beste Wunsch seit Langem ist, schließlich will sie unbedingt ein Geschwisterchen. Nur ihre Mama ist alles andere als begeistert. Plötzlich hört Luisa sie und Daniel abends immer streiten. Ob es dennoch fröhliche Weihnachten werden?
Luisa hofft fest darauf, denn sie weiß, wenn man sich etwas richtig sehnlich wünscht, geht es auch in Erfüllung …

Es ist kitschig, es ist kuschelig, es ist lustig.
Noch Fragen?
Lachweg.

Fröhliches Glöckchenspiel und muntere Zeit!


In diesem Sinne
Engelchen

Redakteur




30. Oktober 2017, 11:26

Weihnachtsdeko zum Verlieben

Hallo Mädels,

traditionell ist bereits der 1. September der Beginn der essbaren und farbintensiven Weihnachtsdekozeit.
Nicht nur im Keksbereich stapeln sich wieder die Dominosteine und Lebkuchenherzen. Nein, auch im örtlichen Baumarkt sind die ersten geschmückten Tannen und die letzten kabellosen Blinkdekos vom Vorjahr (auch solarbetrieben - im Winter na ja) anzuknipsen.

Aber auch ich verschmähe keinen Dominostein im goldenen Oktober und keine batteriebetriebene Kerzenimitation!

Falls Ihr aber noch hadert mit der aufziehenden Weihnachtszeit und auf die ersten richtig fiesen Tage mit Schnee und Graupel wartet, damit Ihr Euch in die gemütliche Kuscheldecke wickeln könnt, so lege ich Euch noch dies ans Herz:

Von meinem Verlag auch dieses Jahr wieder in den Weihnachtskatalog aufgenommen.

EIN WEIHNACHTSMANN FÜRS LEBEN

"Luisa will ihrer Mama dieses Jahr etwas ganz Besonderes zu Weihnachten schenken: einen Mann. Schließlich fehlt ihr der noch zum Glück. Das sagt sie zumindest immer. Und weil Luisa schon weiß, dass die Weihnachtsgeschenke aus dem Kaufhaus kommen, sucht sie hier nach einem Mann für Mama.
Bloß, woher weiß man, wer der Weihnachtsmann fürs Leben ist?"

Ich habe diese Geschichte selber besonders gern. Sie ging mir in einem Rutsch von der Hand.
Und der "Weihnachtsmann" dari ist wunderbar.
Glaubt mir.


Und das hübsche Cover macht sich auch gut im Regal!


In diesem Sinne
A. O.

Redakteur




19. Oktober 2017, 08:11

Sie haben Ihr Ziel erreicht

Hallo Mädels,

machen Euch Navigationssysteme auch so nervös?
Ich muss die ja immer mit den Zieldaten füttern. Immer. Bis auf "Zuhause" für das es einen extra Knopf gibt, ist mir das immer unangenehm. Und reizt natürlich zu allerlei Schabernack. Wäre doch hübsch überraschend, wenn man statt am Meer in den Bergen landet...

Was Ziele angeht, habe ich mir viel vorgenommen.

Merke: Je mehr man sich vornimmt, desto größer ist die Freude über das Wenige, was man dann letztendlich schafft.
Ganz alte westfälische Weisheit.

Ich hab mir mal eine Weile ganz bescheidene Ziele gesteckt.
Das bringt aber gar nix. Also wie beim Doppelkopf hoch rangehen:
Also neues Ziel: Ich werde spätestens nächstes Jahr direkt in die Kaste der "Reichen und Berühmten" wechseln.
Das mit den "Schönen" überlasse ich anderen.

Meine Krankenkasse ist bereits informiert, das Arbeitsamt hat sich meine Planung interessiert angehört und seine weitere Hilfe direkt und ohne Umschweife und Bürokratie begeistert abgesagt und meint, das wäre dann nicht mehr ihr Bier.
So gesehen, richtig.
Dann werde ich eher ein Fall fürs Finanzamt.
Nun muss ich es nur noch werden.
Drückt mir die Daumen. Und lest eifrig, was ich so zu schreiben im Stande bin.

So. Dann gebe ich jetzt das Ziel ein und warte, bis die Dame so streng murmelt, dass ich mein Ziel erreicht hab.


In diesem Sinne
Die Windrose

IMG_20170915_185920_524.jpg

Redakteur




17. Oktober 2017, 09:27

Auf der Bestsellerliste


Hallo Mädels,


schnell mal einen Blick auf die aktuelle Bestsellerliste geworfen...

...und was seh ich da?

Richtig.

Jemand anderes.


In diesem Sinne
Hanna Simon

Redakteur




07. Oktober 2017, 16:17

Noch eine Buchmesse


Hallo Mädels,

zu gerne würde ich hier mal einen Blog über Männer schreiben.
Was alles so ganz hübsch ist an ihnen. Und dann auch noch einige aufzählen, weil sie meine persönlichen Helden, Musen und Sparringspartner sind.

Aber ich schreibe jetzt doch besser etwas über den Wert des Buches:

„Der Wert des Buches richtet sich vor allem nach bestimmten Eigenschaften. In Leder gebundene Bücher können beispielsweise beim Abziehen von Rasierklingen unbezahlbare Dienste leisten. Dünne Broschüren dagegen eignen sich vortrefflich dazu, wackelnden Tischchen das Gleichgewicht wiederzugeben. Ein Lexikon ist hervorragend geeignet, einen Einbrecher gefechtsunfähig zu machen.“

Mark Twain


HERRLICH! Und nun lest weiter.

In diesem Sinne
Bücherin

Redakteur



Seite 1 von 4

 

 

 

 

583051

     

 

 

 

 

 

"Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen." (T'ien Yi-Heng)